Ein Post-&-Rail-Zaun ist für sein natürliches, robustes Erscheinungsbild bekannt. Aber wussten Sie, dass es einen wichtigen Unterschied zwischen einem Zaun gibt, bei dem nur die Querbalken gespalten sind, und einer Ausführung, bei der auch die Zwischenpfosten gespalten werden? Wir entscheiden uns bewusst für vollständig gespaltenes „Post & Rail“: Nicht nur die Querbalken, sondern auch die Zwischenpfosten werden gespalten statt gesägt. Und dafür haben wir einen guten Grund.
Was bedeutet gespaltenes Holz?
Bei gespaltenem Holz wird der Stamm nicht einfach mit einer Säge in Pfosten zerteilt. Das Holz wird entsprechend der natürlichen Faserrichtung gespalten. Dadurch bleiben die Holzfasern so weit wie möglich intakt und das Holz behält seine natürliche Struktur.
Das verleiht gespaltenem Holz sein typisches, authentisches Aussehen: kein glatter, sauberer Sägeschnitt, sondern eine lebendige Oberfläche mit den natürlichen Formen und Fasern des Holzes.
Nicht nur die Querbalken, sondern auch die Zwischenpfosten
Bei vielen Ausführungen von „Post & Rail“ sind die Querbalken gespalten, während die Zwischenpfosten an einer Seite gesägt werden.
Wir sind der Meinung, dass die Zwischenpfosten zum Charakter eines gespaltenen Zauns gehören. Deshalb werden auch diese Pfosten bei uns gespalten.
Aber es gibt noch einen weiteren wichtigen technischen Vorteil: Indem wir die Zwischenpfosten spalten, folgen wir der natürlichen Faserrichtung des Holzes.
Risse, wo das Holz sie selbst bildet
Holz ist ein natürlicher Werkstoff und arbeitet auch nach dem Einbau weiter. Durch Schwankungen der Luftfeuchtigkeit und der Temperatur kann Holz schrumpfen und sich ausdehnen. Dadurch können im Laufe der Zeit Risse entstehen.
Bei einem gesägten Zwischenpfahl werden die Holzfasern quer durchtrennt. Wenn das Holz anschließend weiter trocknet und sich ausdehnt, können Spannungen entstehen, die sich an verschiedenen Stellen im Pfahl bemerkbar machen. So können unerwünschte Risse an Stellen entstehen, an denen das Holz von Natur aus nicht spalten würde.
Bei einem gespaltenen Zwischenpfosten folgen wir der natürlichen Linie der Holzfasern. Der Pfosten wird sozusagen auf natürliche Weise aus dem Stamm herausgeholt. Dadurch können eventuelle Risse oder Verformungen viel besser der natürlichen Faserrichtung folgen, anstatt sich willkürlich durch den Pfosten zu bewegen.
Das ist einer der Gründe, warum wir uns bewusst dafür entscheiden, auch die Zwischenpfosten zu spalten.
Eine bewusste Entscheidung für Qualität
Wir entscheiden uns bewusst dafür, nicht den einfachsten oder einheitlichsten Weg zu gehen. Ein vollständig gespaltenes „Post & Rail“-Geländer erfordert Achtsamkeit gegenüber dem Material und Respekt vor den natürlichen Eigenschaften des Holzes.
Warum sind also bei uns nicht nur die Querbalken gespalten?
Denn wir sind der Meinung, dass ein echtes, gespaltenes „Post & Rail“-Geländer auch gespaltene Zwischenpfosten verdient. So bewahren wir die natürliche Holzstruktur, verringern das Risiko unerwünschter Rissbildung und sorgen dafür, dass die Querbalken und Pfosten zusammen ein schönes, stabiles und ländlich anmutendes Ganzes bilden.
Nederlands
English
Français